Bilder für die Facebook Timeline

Da mein Blog immer wieder über die Suchanfragen wie “Bilder Facebook Timeline” bei Google gefunden wird, dachte ich mir, ich poste hier mal ein paar Adressen wo man die unterschiedlichsten Bilder für die FB Chronik herbekommt.

Vor allem für die, die keine Lust haben ein eigenes Foto zu machen oder keine privaten Fotos posten wollen gibt es einige Bildersammlungen:

Allfacebook hat zudem witzige und kreative Coverfotos einmal gesammelt. Vielleicht kommen euch dadurch auch noch Ideen was ihr mit eurem neuen Timelinebild anstellen möchtet oder könnt :)

Citavi – Literaturverwaltungssoftware

Durch einen Artikel bin ich auf verschiedene Literaturverwaltungsprogramme aufmerksam geworden. Nachdem ich mir alle einmal angesehen habe, habe ich mich letztlich für Citavi entschieden. Für private Projekte bis 100 Literaturtitel kann man die Software kostenlos herunterladen. Mit Citavi kann man seine einzelnen Literaturtitel mit allen wichtigen Angaben wie Autoren, Jahr, Verlag etc. anlegen und Zitate (wörtliche und selbst formulierte) speichern. Ist man nun dabei seine Arbeit zu schreiben, kann man die Zitate durchsuchen und das, dass man braucht, direkt in das Word-Dokument einfügen. Je nachdem ob es ein wörtliches oder ein selbst formuliertes Zitat ist, intergiert das Programm dieses sofort mit der richtigen Zitierweise. Auch einfügen mit Fußnote ist möglich. Falls einem die Zitierweise nicht zusagt, kann man diese vorher verändern oder eine ganz neue anlegen und abspeichern. Vor allem das Literaturverzeichnis ist somit sehr schnell angelegt.

Dass man sie herunterladen muss und sie dann nur stationär auf dem jeweiligen PC  benutzen kann ist für mich etwas nachteilig, da ich hauptsächlich zu Hause lese aber auf der Arbeit schreibe. Leider ist es (noch) nicht möglich das Programm einfach online zu verwenden bzw. zu synchronisieren (s. Evernote). Entweder werde ich den Text ohne Zitierangaben herunterschreiben oder mir jeden Tag oder jede Woche die (wahrscheinlich) notwendigen Zitate rauskopieren und auf USB-Stick speichern. Ich weiß noch nicht so genau wie ich es machen werde. Zudem dauert es natürlich Zeit die Literaturtitel anzulegen und ggf. den Zitierstil anzupassen. Aber ich denke, dass sich diese zeitliche Investition am Ende lohnt. Ich werde berichten ob es alles so klappt oder ich mich eher mit dem Programm rumschlage und Zeit verliere :) Ein Versuch ist es wert. Potenzial hat das Programm meiner Ansicht nach allemal.

Weitere vorgeschlagene Programme in dem Artikel waren: Bibdesk, Bookends, Endnote, JabRef, Litlink, Sente und Zotero

Habt ihr vielleicht noch andere Vorschläge? Kennt ihr andere Programme, die einem die Zitierarbeit erleichtern oder macht ihr das immer manuell?

Google

Nicht nur bei Facebook, auch bei Google tut sich schon seit einigen Monaten ziemlich viel. Man könnte von einem regelrechten “aufräumen” reden. Auf der einen Seite beendet Google einige seiner Dienste wie Wave, Knol oder Friend Connect. Anhand der Bekanntheit der Dienste kann man sich denken, warum diese aussortiert werden :) Zum anderen kommen aber laufend neue Services und Features hinzu: Google+ erhält laufend neue Features, You Tube hat ein neues Design bekommen, Gowalla wurde aufgekauft, Google Music und TV gehen bald an den Start und vor allem in den USA betreibt Google eine rege Einkaufspolitik. Neben einigen Bewertungsportalen ist nun die Rede davon, dass Google in den Versandmarkt einsteigen will. Vor einigen Monaten gab es schon das Gerücht Google wolle in die Reisebranche einsteigen. Mittlerweile streckt das Unternehmen seine Fühler in alle möglichen Richtungen und macht sich somit nicht gerade beliebter.

Heute kam auch noch die Meldung, Googles Browser Chrome übertrifft zum ersten Mal Firefox an Downloadzahlen. Zudem kann man seit ein paar Tagen mit Google Maps Floorplans auf seinem Android Smartphone auch in Gebäude reingehen und sich virtuell umsehen. Dies funktioniert z.B. in Flughäfen, Firmengebäuden und Ikea. Allerdings bisher erst in den USA und Japan. Aber ich denke, dass Europa schon bald folgen wird. Eine Liste mit den bisher möglichen Gebäuden gibt es hier: Tipps, Tricks & Kniffe

Seit ich ein Android Smartphone habe, merke ich zusehends wie ich immer mehr Google Dienste in Anspruch nehme und wieviele Daten Google in den letzten Monaten neu über mich sammeln konnte. Mit dem Google Dashboard kann man einsehen, was Google alles über einen weiß und gegebenfalls unerwünschte Inhalte löschen. Ist wirklich eine nützliche Funktion. Sollte es bei Facebook auch geben :) Allerdings hat Facebook angekündigt seine Datenschutzrichtlinien zu verbessern. Ebenfalls soll man bald alle Daten, die über einen gespeichert sind online abrufen können. Ich bin mal gespannt.

Mich hat mal interessiert welche Firmen und Dienste mittlerweile eigentlich alle Google gehören. Die Antwort bietet ein Artikel des GoogleWatchBlog. Dieser ist übrigens sehr empfehlenswert um News und Tipps rund um Google und seine Dienste zu bekommen.

Facebooknutzung weltweit

Habe zwei ganz interessante Grafiken über die Nutzung von Facebook auf der Welt gefunden und wollte sie euch nicht vorenthalten :)

Die erste wurde 2010 von Facebook selbst erstellt und stellt alleine die Freundschaftsbeziehungen aller Facebooknutzer dar. Interessant ist, dass die Welt und die Umrandungen der einzelnen Kontinente überaus gut zu erkennen sind.

Wer genauer wissen möchte wie Facebook die Grafik erstellt hat, findet die Info hier www.facebook.com

Eine andere Grafik geht den Weg quasi genau anders herum. Sie stellt dar wo auf der Welt Facebook nicht genutzt wird.

Schwarz = Facebook / Gelb = kein Facebook

Quelle: http://station.woj.com/2011/07/unfacebook-world.html

Literatur

Meine Literatursammlung wächst und wächst…

Ich habe eben noch einige Pdf-Dokumente hinzugefügt, die gerade für Unternehmen in den Social Media sehr interessant und hilfreich sind.

Viel Spaß beim Durchstöbern :)

Empirischer Teil meiner Arbeit steht fest

Nachdem ich mich für das Thema “Steigerung der Markenbekanntheit durch Social Media” entschieden hatte, hatte ich schon einmal angefangen alle Sprachreiseveranstalter auf dem deutschen Markt nach ihrer Social Media Präsenz zu analysieren. Für einen besseren Überblick habe ich das anhand einer Excel-Tabelle dargestellt.

Analyse Sprachreiseveranstalter in den Social Media

Danach habe ich hin und her überlegt wie ich weitermachen soll. Macht es Sinn einen Fragebogen zu erstellen? Allerdings hätte ich dafür den gleichen Fragebogen zweimal beantworten lassen müssen, um eine evtl. Steigerung der Markenbekanntheit festzustellen. Irgendwie war das alles nicht so das Wahre.

Nach einem Gespräch mit meinem Professor Anfang Oktober weiß ich nun wie ich weitermachen werde. Der Hauptteil, oder auch empirische Teil, meiner Arbeit wird eine qualitative Inhaltsanalyse, d.h. ich gehe nun einen Schritt weiter und untersuche genau wann gepostet wird, was gepostet wird und wie hoch die Resonanz der User darauf ist. Zur Zeit spezialisiere ich mich dabei auf Facebook, Twitter, You Tube und evtl. vorhandene Blogs. Ob ich später alle Kanäle in der Arbeit mit einbeziehe weiß ich noch nicht genau. Es könnte sein, dass dies zu viel wird.

Wie diese Tabellen aussehen seht ihr an folgenden Beispielen:

qualitative Inhaltsanalyse ESL

qualitative Inhaltsanalyse Carpe Diem

Mittlerweile habe ich schon einige Unternehmen fertig und es zeigen sich interessante Unterschiede. Manche Facebook-Fanpages sind sehr lebhaft, die User posten sehr viel und es herrscht eine regelrecht sympathische und nette Atmosphäre während es bei anderen nicht klappt obwohl die Qualität der Posts auf den ersten Blick stimmt. So ganz eindeutig ist das Geheimnis für mich noch nicht lösbar aber ich denke mal, dass sich im Laufe der Zeit die Merkmale herausstellen werden, die den Unterschied machen.

Am Ende werden die Ergebnisse dann statistisch und graphisch aufgearbeitet. Aber bis ich da bin dauert es noch etwas :)

Allerdings bin ich noch gut in meinem Zeitplan drin Zeitplan Diplomarbeit

Nützliche Onlinedienste fürs Studium

Im Laufe der letzten Wochen bin ich über so manchen hilfreichen Internetdienst gestoßen, der einem das Leben wirklich vereinfachen kann. Gerade wenn man wie ich in Trier studiert, in Köln arbeitet und seine Arbeit quasi auch zu Hause am Rechner fortsetzen muss, ist man über jeden Dienst glücklich, der einem das Leben erleichtert. Ein paar davon möchte ich nun vorstellen.

Onleihe.de

Die Onleihe ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Universitäts- und Stadtbibliotheken, bei denen man einen Großteil des Literaturbestandes online bestellen oder in eingescannter Form ganz einfach per Pdf runterladen kann. Bei der Stadtbibliothek Köln, zum Beispiel, kostet eine Halbjahresmitgliedschaft für Studenten 15€ und eine Jahresmitgliedschaft 28€. Dafür bezahlt man dann für die ausgeliehenen Bücher nichts mehr. In Köln sind relativ viele Titel vorhanden, die ich für meine Arbeit brauchen kann. Dadurch bleibt mir das ewige Hin- und Herfahren zwischen Köln und Trier erspart, bei dem ich alleine 4 Stunden nur Zug fahre.

Subito

Funktioniert ähnlich wie die Onleihe, kostet jedoch etwas mehr. Für Pdf Dokumente bezahlt man zwischen 5 und 9 Euro, für die eigentlich Bücher bis 15 Euro. Finde ich relativ viel, als Ergänzung zum Onleihe-Angebot aber dennoch empfehlenswert. Falls die Stadtbibliothek einen bestimmten Titel nicht hat, ist es auch ok, für ein paar Euro diesen als Pdf bei Subito zu erwerben.

Mr. Wong

Ähnlich wie der bekannte amerikanische Vorreiter delicious ist Mr. Wong ein online Bookmarking-Portal, das bedeutet, dass man seine Lesezeichen, die man sonst im Browser des Rechners abspeichert, online speichern kann. Früher habe ich so etwas für unnötig empfunden, wenn man allerdings an mehreren Rechnern arbeitet ist es eine enorme Hilfe. Ich hatte nämlich schnell das Problem, dass ich Lesezeichen von meinem privaten Rechner auf der Arbeit hätte brauchen können und natürlich umgekehrt. Durch die Mr. Wong Toolbar (die dann unterhalb der Adresszeile erscheint) geht es sogar noch schneller ein Lesezeichen für eine Seite zu machen. Man drückt, während man auf der Seite ist, auf den Button “Seite speichern” und schon öffnet sich ein kleines Fenster, in dem man noch Tags (Schlagwörter) zuordnen kann und angeben kann, ob das Lesezeichen öffentlich (also für jeden User sichtbar) oder privat nur für mich sein soll.

Dropbox

Sehr hilfreich für die Synchronisation mehrer PCs ist Dropbox. Man lädt das Programm runter und installiert es am besten auf dem eigene privaten PC. Dann hat man 2GB Onlinespeicher zur Verfügung, in den man Dateien, Fotos, Videos oder Musik hochladen kann. Man kann Ordner und Unterordner erstellen und löschen. Durch die Smartphone-App hat man zusätzlich alle Daten immer dabei. Arbeitet man einmal an einem anderen PC, auf dem die Software nicht installiert ist, kann man sich online unter www.dropbox.com einloggen und kann dort ebenfalls auf seinen Onlinespeicher zugreifen sowie Daten runter- oder hochladen.

Evernote

Ähnlich wie Dropbox funktioniert auch Evernote. Auch hier lädt man sich die Software auf den eigenen PC und hat danach von allen Rechnern und seinem Smartphone Zugriff auf die Daten, die man dort hochlädt. Allerdings kann man bei Evernote 60MB pro Monat hochladen. Zudem ist man nicht so eingeschränkt, was die Art der Dateien anbelangt. Von jeglichen Textdateien, über Bilder, Videos, Webseiten oder auch Notizen, die man direkt in Evernote schreibt, sind der Nutzungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt.

Mir erleichtern diese Dienste auf jeden Fall das Leben, denn ständig via E-mail, USB-Sticks o.ä. die Daten zu synchronisieren ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch extrem nervig :)

Facebook f8 Konferenz: Vorstellung des neuen Nutzerprofils

Am 22. September 2011 fand in San Francisco die f8 statt, die Entwicklerkonferenz von Facebook, auf der Mark Zuckerberg die geplanten Neuerungen des Netzwerks vorgestellt hat. Bei der etwa 1,5 Stündigen Veranstaltung stand ganz klar die Vorstellung des neuen Nutzerprofils an erster Stelle. Mittlerweile dürften die meisten von euch schon darüber gehört haben, was Facebook in den nächsten Wochen und Monaten plant. Dennoch möchte ich das Wichtigsten einmal kurz zusammenfassen – auch um selbst bei den vielen Neuerungen den Überblick nicht zu verlieren ;)

Facebook Timeline

Die wichtigste und größte Veränderung wird das neue Profil sein. Die sog. Timeline hat mit dem bisherigen Profil, wie wir es kennen, nicht mehr viel zu tun. In Zukunft hat jeder Nutzer mehr Möglichkeiten sein Profil zu gestalten. Ein überdimensionales Titelbild heißt die Besucher willkommen. Daneben sieht man das kleinere eigene Profilbild.

Quelle: www.thomashutter.com

Alle Meldungen werden zukünftig in der Timeline erscheinen. Dabei wird Facebook immer selbstständiger. Hat es uns schon die Einordnung unserer Freunde in verschiedene Gruppen abgenommen, so entscheidet es zukünftig darüber, welche Meldungen wichtig sind (diese werden größer dargestellt) und welche unwichtig (diese werden lediglich mit einem kleinen Punkt dargestellt). Allerdings ist alles individuell einstellbar und veränderbar. Es wird am Anfang einiges an Zeit kosten, alle Einstellungen vorzunehmen und auch bezüglich des Datenschutzes keine Häkchen zu übersehen, aber wenn alles einmal gemacht ist, hat man sein Facebook Profil so, wie man es haben möchte.

Viele Nutzer in Kommentaren mockieren, dass die Timeline bis zur Geburt zurückgeht. Natürlich werden nur Inhalte angezeigt, die seit der Mitgliedschaft veröffentlicht wurden, aber die Angst besteht, dass Inhalte auftauchen könnten, die man nicht oder nicht mehr auf seinem Profil sehen möchte oder man Informationen von anderen „Freunden“ bekommt, die keinen interessieren.

Apps

Zuckerberg hat die Vision eines kompletten Abbilds der eigenen Person in Facebook. Durch neue Apps und eine verbesserte Integration dieser, soll das eigene Leben in digitaler Form abgebildet werden. Ob man joggen geht um mit Nike+ die Strecke sowie den zurückgelegten Weg zu tracken oder seine Nahrungsaufnahme mit Food Tracking aufzuzeichnen. Alle Apps posten in die Timeline, so dass separate Dienste entbehrlich werden. Alles wird über Facebook abgewickelt. Facebook wird quasi zum Tagebuch.

Den schon länger geforderten Dislike-Button wird es nach wie vor nicht geben, dafür aber andere Button (z.B. „gelesen“), die mehr Verbindungen zwischen Menschen und Aktivitäten bzw. Dingen ermöglichen. Der neue Ticker, der nach dem Twitter-Prinzip gestaltet wird, soll daher weniger wichtige Aktivitäten zeigen, damit der bekannte Newsstream nicht mit diesen überlastet wird.

Dennoch betont Facebook, dass man alles teilen kann, aber nichts teilen muss. Die zugegebenermaßen interessanten und vielfältigen Optionen machen es einem allerdings sehr schwer dabei den eigenen Datenschutz nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

„Die Filme, die du zitierst. Die Lieder, die du immer wieder hörst. Die Aktivitäten, die du liebst. Jetzt gibt es eine neue Art von sozialen Anwendungen, mit deren Hilfe du durch all die Dinge, die du tust, ausdrücken kannst, wer du bist.“ (Zitat Facebook)

Nähere Informationen sowie ein Video, in dem die neue Timeline vorgestellt wird, gibt es unter https://www.facebook.com/about/timeline.

Weiterführende Links:

F8-Keynote: Facebook erfindet sich neu

Quo Vadis Facebook? Die Version 2.

Facebook: Neue Benutzerprofile – Timeline

Eindrücke von der dmexco

Leider wegen Krankheit etwas verspätet, wollte ich dennoch kurz meine Eindrücke von der dmexco (kurz für: Digital Marketing Exposition & Conference), die am 21. und 22. September in den Kölner Messehallen stattfand, schildern.

Aussteller

In zwei großen Messehallen war alles vertreten, was Rang und Namen hatte. Von Google, über Ebay, Facebook, Yahoo, bishin zu Amazon und Axel Springer. Google hatte sogar vier Stellplätze angemietet. Dennoch war es stets voll und ein Durchkommen schwierig. In der eigenen Vortragsecke wurden mehrere 20-minütige Vorträge gehalten, die ebenfalls durchgehend sehr gut besucht waren.

Ein riesiger Ghetto Blaster aus alten Radios und ein Tresen aus Kassetten Quelle: tape.tv / Firnkes, M., BlogProfis.de

Tape.tv sorgte mit seinem kreativen Stand aus alten Radios und Kassetten für reichlich Gesprächsstoff.

Jedoch waren im Allgemeinen die Designs der meisten Stände wirklich beeindruckend. Ob riesige Kerzenleuchter, Bars mit Barkeepern, Hostessen in den unterschiedlichsten Uniformen und Kostümen oder ganze, nachgebaute Waldlichtungen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und es erinnerte nichts mehr an die Messestände, die ich noch von anderen Messebesuchen im Kopf hatte.

Seminare

Der Renner waren jedoch die zahlreichen Seminare und Vorträge. Diese waren durchweg gut besucht und in manchen, die von bekannten Firmen vorgetragen wurden wie z.B. von der Axel Springer AG („Branding im Netz“) oder die verheißungsvolle Titel wie „Google vs. Facebook“ (LBi Germany) trugen, war bereits 10 Minuten vor Beginn kein Reinkommen mehr.

Uns interessierten sie ebenfalls, da wir uns erhofften einige Ideen und Anreize für unser eigenes Marketing mitnehmen zu können. Im Laufe der zwei Tage hörte ich viel Interessantes über Social Media Marketing, Motivationsmanagement, Kundenneugewinnung und -bindung und E-mail Marketing. Ich habe einige gute Vorträge gehört und auch einige schlechte, deren Besuch sich kaum gelohnt hat. Zu den lohnenswerteren gehörte zum Beispiel der Vortrag von Philipp Renger von VICO, der über das Opinion Leader Management im Social Marketing bei ihrem Kunden LG Electronics sprach. Oder der von Marc Czesnik und Jens Nagel-Palomino (Vivaki), die als einzige etwas gewagter vorgingen indem sie sagten, Social Media Management gehöre weder in den Bereich Marketing, noch PR, sondern sollte ohne fianzielle Ziele als eigenständiger Bereich existieren. Dies war der Vortrag mit den meisten Fragen und der längsten Diskussion, den ich gesehen habe :)

Für uns der hilfreichste Vortrag war mitunter der von Dr. Rainer Zugehör, der über die Möglichkeiten und vor allem die oft gemachten Fehler bei der Vermarktung von Online Videos referierte. Da Kolumbus Sprachreisen bald selbst einige Videos veröffentlicht, war es besonders erstaunlich und hilfreich zu erfahren, dass man die Videos erst auf der eigenen Homepage veröffentlichen sollte (mit eigenem Player, nicht mit dem You Tube Player). Erst nachdem Google diese indiziert hat sollten sie auf anderen Plattformen veröffentlicht werden, da es ansonsten als doppelter Content gilt. Eigentlich einleuchtend aber dennoch hätte wohl niemand daran gedacht. Vorträge, in denen konkrete Aussagen über Handlungsempfehlungen gemacht wurden, waren definitiv die besten und hilfreichsten.

Auch der Vortrag von Dr. Torsten Schwarz hat mir persönlich gut gefallen. Er hat klar gestellt, dass Menschen nicht im Social Web aktiv sind, um mit Firmen zu reden. Daher sollte man eher den Anstoß dazu geben, dass die User untereinander kommunizieren (C2C). Auch für Google werden Kommentare und Empfehlungen immer wichtiger. Was wir selbst schon länger vermuten, wurde von mehreren bestätigt. Links werden unwichtiger.
Auch die Aussage “Sie brauchen keine Suchmaschinenoptimierung, machen Sie einfach eine gute Seite; vergessen Sie Marketing, machen Sie gute Produkte; das spricht sich rum; alles andere kommt von allein” regte auf jeden Fall an über die eigene Strategie nachzudenken.

Social Media im Allgemeinen war ganz klar das favorisierte Thema von vielen. Es wurde jedoch nichts Neues oder Revolutionäres gesagt. Die Referenten kauten nur unermüdlich die gleichen Phrasen wider, die mittlerweile jedem Besucher klar gewesen sein sollten. Dennoch war es gut, seine eigenen Ansichten und Strategievorhaben bestätigt zu sehen :)

Alles in Allem war die dmexco wirklich spannend und ich habe einige gute Ideen und Anregungen mitgenommen. Nächstes Jahr werde ich bestimmt wieder da sein.

Fotos, Videos, Interviews und mehr gibt es unter www.dmexco.de

Was passiert eigentlich grad alles bei Facebook?!

Mittlerweile liest und hört man jeden Tag von Neuerungen bei Facebook. Anscheinend ist die weltweit größte Community ganz schön unter Zugzwang geraten seit Google seinen Dienst Google+ eingeführt hat. Um mal einen Überblick über die ganzen neuen Funktionen zu geben, die für den Otto-Normal-Nutzer interessant sind, habe ich nachfolgend mal eine Auflistung zusammengestellt.

1)  Facebook Subscribe

Dieses Feature ermöglicht es einem, einer Person zu folgen ohne mit ihr befreundet zu sein. Man kann sich auch selbst abonnieren lassen und damit anderen Nutzern die eigenen Updates zur Verfügung stellen. Abonnieren lassen kann sich jeder, der diese Möglichkeit freischaltet. Facebook ist offenbar von der Politik abgerückt, seinen Nutzern neue Funktionen einfach unterzujubeln. Auch die neuen Listen sind standardmäßig nicht freigeschaltet und lassen sich – anders als zum Beispiel das neue Nachrichtensystem – jederzeit wieder ausschalten.

Facebook Subscribe bietet in erster Linie drei Neuerungen:

  1. Nutzer können Menschen folgen, mit denen sie nicht befreundet sind
  2. Nutzer können selbst Informationen mit Menschen teilen, mit denen sie nicht befreundet sind
  3. Nutzer können festlegen, welche Art von Updates sie in ihrem News Feed dargestellt bekommen möchten

Zu Recht denkt man dabei direkt an Twitter, denn nach dessen Vorbild wurde dieser Dienst auch konzipiert. So verwundert es auch nicht, dass User bald auch Twitter aus Facebook heraus updaten sollen.

2) Facebook Fanpages

Ebenso neu ist die Art und Weise wie Nutzer mit Facebook Fanpages interagieren können. War es bisher notwendig den „Gefällt mir“-Button zu drücken und Fan zu werden um die Pinwand zu sehen und Kommentare zu schreiben, so ist dies nun nicht mehr nötig. Jeder kann die Pinnwände von Fanpages sehen und kommentieren.

3)  Smart Lists

Eigentlich diese Woche noch sollten die Freundeslisten verbessert werden. Die sog. „Smart Lists“ filtern die eigenen Freunde zunächst mit drei automatischen Zuordnungen. So wird es eine Liste für Schulfreunde, eine Liste für Arbeitskollegen und eine Liste für Freunde geben, die nicht weiter als 100 km entfernt im Umkreis des eigenen Wohnorts leben. Diese Listen ergeben sich aus den Profilinformationen und brauchen daher nicht manuell eingegeben zu werden. Wenn man auf dem Newsfeed eine Statusmeldung machen möchte ist links neben „posten“ ein Button, der sich öffnen lässt. Dort steht bei mir bisher nur „öffentlich“, „Freunde“ und „benutzerdefiniert“. Dort sollen dann bald auch die anderen Gruppen erscheinen. Bin mal gespannt wann das passiert. Auch diese Funktion erinnert sehr stark an die Kreise von Google+. Gerade die „Smart Lists“ könnten zukünftig noch deutlich ausgebaut werden. Immerhin können Nutzer weit mehr Informationen in ihren Profilen hinterlegen als über die drei eben genannten Kategorien abgefragt wird.

4) Facebook Music

Zusätzlich wird es bald auch Facebook Music bzw. Vibes (über den Namen ist man sich anscheinend noch nicht 100% sicher) geben. Es soll dabei links unter den Icons “Gruppen”, “Anwendungen” etc. auch ein neuer Icon “Music” dazukommen. Man kann dann während man bei Facebook unterwegs ist Musik hören, teilen und sehen können, welche Musik die eigenen Freunde gehört haben. Von welchem Anbieter die Musik kommen wird, ist bisher noch nicht ganz klar. Die Verhandlungen laufen noch. Es ist aber zu erwarten, dass ein Account bei dem jeweiligen Anbieter nötig ist.

Weiterführende Links:

Facebook Subscribe

Facebook Subscribe

Facebook: Einfuhrung der Abonnieren Schaltfläche

Facebook Abonnements: Beliebigen Personen folgen ohne mit ihnen befreundet zu sein

Facebook Subscriptions: Neues Tool zum Abonnieren von privaten Profilen in Facebook

Facebook Fanpages

Kommentieren und posten auf facebook pages jetzt auch ohne Fan werden möglich

Freundeslisten

Facebook führt Smart Lists ein und reagiert damit auf Google+

Facebook Music

Facebook-vibes / Facebook-music

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